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Neuseeland Hirsch
 
   

Neuseeland: Hirschzucht im Einklang mit der Natur

 

Neuseeland: CO2-arme Hirschzucht im Einklang mit der Natur

Der Konsum von lokalen Erzeugnissen und das Messen der angefallenen „food miles“ beim wöchentlichen Einkauf sind wichtige – und komplexe – Themen. Während viele Menschen annehmen, dass mehr Energie verbraucht wird je weiter das Produkt vom Feld auf die Gabel reisen muss, ist die Gleichung wesentlich komplizierter, wenn es darum geht den Energieverbrauch von Lebensmitteln zu errechnen. Daher sind viele Konsumenten überrascht zu erfahren, dass die Art der Produktion und des Transports einen sehr viel größeren Einfluss auf den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen haben als die Entfernung zum Markt.

Neuseeland Hirsch ist ein CO2-armes Fleisch, welches auf eine natürliche und nachhaltige Art und Weise produziert wird.

 

Neuseeland Hirsch-Farmer haben immer versucht, ihr Land auf nachhaltige Weise zu bewirtschaften. Neuseeland ist mit viel Regen und großflächigen Weiden gesegnet. Landwirtschaft wird hier seit jeher als eine natürliche Nutzung der Landschaft gesehen. Bereits seit 150 Jahren züchten die Neuseeländer Vieh und Feldfrüchte ohne Boden und Wasser großen Schaden zuzufügen.

Die natürliche Fruchtbarkeit der neuseeländischen Böden, das milde Klima und die Nutzung von stickstoffbildenden Kleearten sind ausschlaggebend für die Qualität der Wiesen, von denen sich die gezüchteten Hirsche ernähren. Neuseeland Hirsch Farmer benutzen Stickstoff-Dünger, um die Fruchtbarkeit der Weiden zu erhöhen, nicht-heimische Pflanzen zu kontrollieren und die Gesundheit der Tiere sicherzustellen.

 

Tierschutz und nachhaltige Bewirtschaftung

Sowohl der Tierschutz als auch das nachhaltige Bewirtschaften des Landes sind wichtig, um Produkte höchster Qualität herzustellen (einschließlich Neuseeland Hirsch). Hirsche werden in Neuseeland nie in Ställen, auf Mastparzellen oder anderen begrenzten Flächen untergebracht. Auch Futtermais wird nie verwendet, was normalerweiser die „Energiepunkte“ von Fleisch drastisch erhöht. Die meisten Hirsche werden in Neuseeland in alpinen Regionen mit ausgedehnten Feldern über Hundert Hektar gehalten. Hier ernähren sie sich ausschließlich von Gras und Heu.

Neuseeland Hirsch Farmer sehen ihre Aufgabe darin, jedweden nachteiligen Effekt ihrer Aktivitäten auf die Umwelt zu vermeiden, zu beheben oder abzumildern. Bei der Herstellung von Lebensmitteln wirkt die Landwirtschaft auf verschiedene Weise auf die Umwelt ein, z.B. in Form von Bodenerosion, Wassernutzung und verminderter Wasserqualität. Die neuseeländische Hirschindustrie hat ein aktives Programm ins Leben gerufen, um diese negativen Auswirkungen zu reduzieren, indem es die Farmer schult und Erfolge in der Verminderung dieser Umwelteinflüsse anerkennt.

Für die Produktion von Qualitätsprodukten nach hohen Umweltstandards arbeiten die hirschverarbeitenden Firmen und ihre Zulieferer eng mit den internationalen Kunden zusammen. Neuseeländische Vermarktungsagenturen arbeiten an Garantieprogrammen für Farmen, welche Tierschutz und -gesundheit sowie die Umweltauswirkungen des landwirtschaftlichen Betriebs überwachen.

 

Food Miles – umweltschonende Produktion in Neuseeland, CO2-armer Transport

Viele Leute stellen die Nachhaltigkeit des Lebensmittelexports von Neuseeland in Frage und zitieren die durch den Transport verbrauchte Energie. Tatsache ist, dass der Transport selbst nur einen sehr kleinen Anteil am gesamten Energieverbrauch bei der Lieferung von Lebensmitteln zum Kunden ausmacht. Praktisch alles neuseeländische Hirschfleisch wird als Seefracht transportiert, was die effizienteste Art des Transports ist. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass es umweltschonender ist, Lebensmittel in Neuseeland zu produzieren und von dort zu verschiffen, als die Lebensmittel am Markt selbst auf weniger effiziente Art und Weise herzustellen. Zum Beispiel hat eine Studie zur Untersuchung der Lammfleisch-Produktion in Neuseeland und England (Food Miles – Comparative Energy/Emissions Performance of New Zealand’s Agriculture Industry, Saunders et al 2006) herausgefunden, dass bei der Lammproduktion in Neuseeland und beim Transport nach England nur ein Viertel der CO2-Emissionen anfallen, die normalerweise unter den intensiven Produktionsbedingungen in England entstehen. Auf den Transport von neuseeländischem Lamm nach England entfallen so nur 18 Prozent des Gesamtausstoßes. Einer der Hauptfaktoren für Neuseelands geringe Emissionsmengen ist auch die Tatsache, dass die Tiere nicht in Ställen gehalten werden, zu 100 Prozent mit natürlichem Grünfutter versorgt werden und dass Farmer in Neuseeland weniger Dünger verwenden.